Kalzium ist zwar gut für die Knochen, in grossen Mengen aber schlecht für das Herz: Es kann das Herzinfarktrisiko um...
Zecken
Zeckenbisse sind schmerzlos. Suchen Sie daher nach jeder Waldbegehung in einem Endemiegebiet (auch in der Schweiz verbreitet, auf den Karten ersichtlich) den Körper nach Zecken ab. Ein Zeckenbiss muss immer ernst genommen werden, da eine mögliche Infektion nicht ausgeschlossen werden kann. Insbesondere zwei Krankheiten werden durch Zecken übertragen, nämlich die FSME (Früh Sommer Meningo Encephalitis) und die Borreliose.
Durch eine möglichst schnelle Entfernung der Zecken kann eine Übertragung von Krankheitserregern vermieden werden. Entfernen Sie Zecken jedoch nie mit Hausmitteln wie Salatöl, Nagellack oder Petrol. Geeigneter dazu ist eine spezielle Zeckenzange. In der Haut verbleibende Mundwerkzeuge werden binnen Tagen „abgestossen“. Geschieht dies nicht oder entzündet sich die Einstichstelle, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Konsultieren Sie auch den Arzt, wenn sich nach dem Biss eine runde oder ovale Rötung bildet. Sie kann auf eine Borreliose hinweisen. Die FSME äussert sich 2-28 Tagen nach dem Biss mit grippeähnlichen Symptomen. Der weitere Verlauf kann sehr schwerwiegend sein, deshalb ist in beiden Fällen eine Konsultation angezeigt.
Tip: Personen, die sich sehr häufig in gefährdeten Gebieten aufhalten, können sich gegen die FSME impfen lassen. Für alle anderen empfiehlt sich ein zeckenabweisendes Mittel (Spray, Milch).
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Offene Stellen
09. September 2010
Gemeinsam gegen Grippe

